Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Erst Kinder beschäftigt, dann die Affen

Heute war der letzte Tag der ersten Woche Herbstferienprogramm im Zoo Dortmund. Gemeinsam mit den Kindern habe ich eine Beschäftigung für die Kaiserschnurrbarttamarinen gebastelt. „Behavioral enrichment“ nennen wir das im Zoo, zu Deutsch „Verhaltensanreicherung“ – die Tiere müssen sich ihr Futter erarbeiten, wie auch in der Wildnis.

Zwei Kaiserschnurrbarttamarinen versuchen, an das Futter zu gelangen.

Zwei Kaiserschnurrbarttamarinen versuchen, an Futter in einer Flasche zu gelangen.

Die Beschäftigung: Wir haben Löcher in leere Plastikflaschen geschnitten und Bambusstäbe durchgesteckt. In die Flaschen füllten wir Mehlkäferlarven und ließen die Flaschen dann offen. Die Kaiserschnurrbarttamarine mussten nun die Flaschen drehen, um an die Larven zu gelangen.

Ein Kaiserschnurrbattamarin dreht eine Flasche. Zeigt die Öffnung nach unten, fallen Mehlkäferlarven heraus.Ein Kaiserschnurrbattamarin dreht eine Flasche. Zeigt die Öffnung nach unten, fallen Mehlkäferlarven heraus.

Ein Kaiserschnurrbarttamarin dreht eine Flasche. Zeigt die Öffnung nach unten, fallen Mehlkäferlarven heraus.

 

Ein Kaiserschnurrbarttamarin arbeitet, während die anderen es sich schmecken lassen.

Einer arbeitet, während die anderen es sich schmecken lassen.

 

Natürlich habe ich mit ein #Selfie mit den Schnurrbartträgern – diesen Hipstern unter den Affen – nicht nehmen lassen.

Natürlich habe ich mir ein Selfie mit den Schnurrbartträgern – diesen Hipstern unter den Affen – nicht nehmen lassen.

 

Selfie mit Kaiserschnurrbattamarin

Bei den wilden und verspielten Kaiserschnurrbarttamarinen ist ein Selfie allerdings gar nicht so einfach.

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Ein Imagefilm für den Zoo Dortmund

Im Rahmen unseres Journalismus und Public Relations-Studiums an der Westfälischen Hochschule (WHS) erstellten fünf Kommilitonen und ich, in einer Praxis-Projektarbeit, einen Imagefilm für den Zoo Dortmund, der nun online ist:

Hier an dieser Stelle auch einige Fotos vom Making-of:

Rebekka und Jens beim Weißabgleich, unter den skeptischen Blicken von Sarah

Rebekka und Jens beim Weißabgleich, unter den skeptischen Blicken von Sarah.

Rebekka, Sarah und ich beim Interview mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter

Rebekka, Sarah und ich beim Interview mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter.

Für einige Aufnahmen bei den Fuchsmangusten bin ich in das Gehege gestiegen und habe sie mit Futter zur Kamera gelockt.

Für einige Aufnahmen bei den Fuchsmangusten bin ich in das Gehege gestiegen.

Auch die Weißkopfsakis habe ich zur Kamera gelockt. Dies gelang gut, indem ich Nüsse direkt vor das Objekt, in die Kamera, legte.

Auch die Weißkopfsakis habe ich zur Kamera gelockt. Dies gelang gut, indem ich Nüsse direkt vor das Objekt, in die Kamera, legte.

Den gleich Trick wandte ich auch bei den Kaiserschnurrbarttamarinen an, hier allerdings mit Rosinen.

Den gleichen Trick wandte ich auch bei den Kaiserschnurrbarttamarinen an, hier allerdings mit Rosinen.

Hier interviewen Julia und Jens den Biologie-Studenten Markus Patschke bezüglich seiner Bachelor-Arbeit.

Hier interviewen Julia und Jens den Biologie-Studenten Markus Patschke bezüglich seiner Bachelor-Arbeit.

Für die Aufnahmen der Keilkopf-Glattstirnkaiman machte Jens sich auf den Weg in das Gehege.

Für die Aufnahmen der Keilkopf-Glattstirnkaimane machte Jens sich auf den Weg in das Gehege.

Aus nächster Nähe filmte Jens die Alligatoren.

Aus nächster Nähe filmte Jens die Alligatoren, welche auf diesem Foto übrigens unten, versteckt im Geäst, zu sehen sind.