2015: Jahr des Gibbons

Liebe Freunde,

ich habe Euch ja schon häufiger das Leben der Orang-Utans und den Schutz ihres verbliebenen Lebensraums ans Herz gelegt. Darüber hinaus betreiben auch viele andere Institutionen wertvoller „Lobbyarbeit“ hinsichtlich Orang-Utans und den übrigen Großen Menschenaffen.

Weniger bekannt als ihre großen Verwandten ist die Familie der Kleinen Menschenaffen und ihre größtenteils akute Bedrohung.  Das Jahr 2015 ist vermutlich auch deshalb von der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) zum Jahr des Gibbons, wie die Kleinen Menschenaffen ebenfalls bezeichnet werden, erklärt worden.

Der Siamang, hier im Zoo Dortmund, ist die größte und schwerste Art der Gibbons. Foto: © R. Mantei

Der Siamang, hier im Zoo Dortmund, ist die größte und schwerste Art der Gibbons. Foto: © R. Mantei

Für den Erhalt der Gibbon-Arten setzt sich seit 2003 der gemeinnützige Verein „Gibbon Conservation Alliance“ ein, wo ich mittlerweile selbst auch Mitglied bin. Der Verein wurde von dem Schweizer Primatologen Dr. Thomas Geissmann und einigen Studenten am Anthropologischen Institut der Universität Zürich gegründet. Dr. Geissmann wies bereits 2003 auf das drohende Aussterben mehrerer Gibbon-Arten hin und dass in der Öffentlichkeit Gibbons und ihre Bedrohung weitgehend unbekannt sind.
Den Internetauftritt der Gibbon Conservation Alliance findet Ihr unter gibbonconservation.org.

Advertisements