Kinder-Zoo-Film 2016, Folge 1: Die Zebras

Ich habe mit den Kindern des Sommerferienprogramms im Zoo Dortmund auch in diesem Jahr einen Zoo-Film gedreht, der sich aus acht Episoden zusammensetzt. In den nächsten Wochen geht jede Woche eine weitere Episode online. In Folge 1 geht es um die Zebras.

Könnt Ihr die Zebras im Zoo Dortmund auseinanderhalten? Falls nicht unbedingt reinschauen – denn eigentlich ist es ganz einfach, wie Tierpfleger Stefan Bohland erklärt, der von Lena aus dem Ferienprogramm interviewt wird.

Hier das Video:

Abonniert auch den YouTube-Kanal des Zoos: youtube.com/ZooDortmundTV

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Kinder-Zoo-Film 2015, Folge 1: Bei Tierpflegerin Ilona und dem Großen Ameisenbären Leo

Ich hatte ja bereits auf meiner Facebook-Seite den Kinder-Zoo-Film 2015 angekündigt, den ich gemeinsam mit Kindern aus dem Sommerferienprogramm des Zoo Dortmund gedreht habe. Der Film setzt sich aus mehreren Beiträgen zusammen – in den nächsten Wochen erscheint immer sonntags eine neue Episode des Kinder-Zoo-Films 2015 im YouTube-Kanal des Zoo Dortmund.

Gestern ist Folge 1 „Bei Tierpflegerin Ilona und dem Großen Ameisenbären Leo“ online gegangen:

In der ersten Folge besuchen die Kinder des Ferienprogramms die Tierpflegerin Ilona und den jungen Großen Ameisenbären Leo. Zunächst werden Ilona und eine Zoo-Besucherin interviewt. Dann wird geschaut, was Leo so zu futtern in die Schüssel bekommt, ehe die Kinder den Ameisenbären in seinen Innenbereich begleiten. Neben Leo, dem Großen Ameisenbären, treten in tierischen Nebenrollen ein Zweifingerfaultier und Kasimir das Sechsbinden-Gürteltier auf. Am Ende des Beitrags macht Leo dann noch ein kleines Tänzchen mit mir.

Es moderieren aus dem Ferienprogramm Katharina Weschke und Merlin Müller. Hinter den Kameras stehen Niclas Advent, Tobias Lietzau und Moritz Sievernich. Betreut wurden die Kinder von Jörg Droste und mir.

Unser Kinder-Zooführer im Zoo Dortmund

Im Zoo Dortmund ist zum ersten Mal ein Kinder-Zooführer erschienen. Unter dem Motto „von Kindern für Kinder“ haben 45 Kinder im Zoo-Sommerferienprogramm 2013 gemeinsam mit mir und der Unterstützung von Marlon Stawinoga und Jörg Droste den „Kinder-Zooführer 2014“ erstellt.

Die Titelseite des Kinder-Zooführers

Die Titelseite des Kinder-Zooführers

Die Kinder nehmen die Leser mit auf eine Reise quer den Zoo. Dabei ist der Kinder-Zooführer zunächst geografisch sortiert. Es werden Tiere Asiens, Afrikas, Südamerikas und die Amazonas-Haus- und Streichelzoo-Bewohner vorgestellt. Außerdem wird berichtet, was die Kinder im Ferienprogramm im Zoo so anstellen.

Der Kinder-Zooführer ist aber auch durchaus für Erwachsene interessant, da jeder Orang-Utan im Zoo persönlich mit Foto vorgestellt wird und viele weitere Tierpersönlichkeiten und Tierarten dem Leser nahegebracht werden.

Für zwei Euro ist das Magazin ab sofort an der Zoo-Kasse, Mergelteichstraße 80, 44225 Dortmund erhältlich.

Ich danke an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter für das Ermöglichen des Projektes im Zoo Dortmund und den Zoofreunden Dortmund, stellvertretend dem 1. Vorsitzenden Professor Dr. Stefan Dieterle, für die Übernahme der Druckkosten.

Bericht über den Kinder-Zooführer in den Ruhr Nachrichten

Bericht über den Kinder-Zooführer in den Ruhr Nachrichten

Eigentliches Zweifingerfaultier

Julius und Evita bei der 12 Uhr-Fütterung im Tamandua-Haus

Julius und Evita bei der 12 Uhr-Fütterung im Tamandua-Haus

In den verstrichenen sechs Wochen konnte ich die beiden Faultiere „Julius“ und „Evita“ aus dem Zoo Dortmund etwas näher kennenlernen. Auf dem Hinweg zum Zoo las ich im Zug währenddessen „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Gleich zu Beginn seines Buches findet Martels Protagonist Pi Patel sehr passende Worte zu diesem bemerkenswerten Geschöpf aus Südamerika: Das Faultier „lebt ein friedliches Vegetarierleben in vollkommenem Einklang mit seiner Umgebung. ‚Stets hat es ein gutmütiges Lächeln auf den Lippen‘, schreibt Tirler (1966). Es ist ein Lächeln, das ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe. Ich bin keiner, der leichtfertig menschliche Charakterzüge oder Gefühlsregungen auf Tiere projiziert, doch viele Male, wenn ich in jenem Monat in Brasilien ein ruhendes Faultier betrachtete, hatte ich den Eindruck, dass ich in der Gegenwart eines an den Füßen hängenden, tief in seine Meditation versenkten Jogis war oder eines ganz dem Gebet ergebenen Eremiten, in der Gegenwart von Wesen großer Weisheit, deren inneres Leben jenseits all meiner wissenschaftlichen Forschung lag.“

Andenkondor

Der Kopf des Andenkondors ist nahezu kahl. Wie bei vielen aasfressenden Vögeln dient diese "Glatze" hygienischen Gründen, sodass die Vögel beim Herumstochern in den Kadavern nicht allzu schmutzig werden.

Der Kopf des Andenkondors ist nahezu kahl – wie bei vielen aasfressenden Vögeln dient diese „Glatze“ hygienischen Gründen, sodass die Vögel beim Herumstochern in den Kadavern nicht allzu schmutzig werden.

Neben dem Wanderalbatros und dem Marabu gilt der Andenkondor als größter flugfähiger Vogel (hinsichtlich Flügelspannweite). Das Verbreitungsgebiet dieses Vogels beginnt im zentralen Peru und endet auf Feuerland.

Schabrackentapir

Schabrackentapir im Zoo Dortmund

Die Scha­b­ra­cke auf dem Rücken des Tapirs ist deutlich zu erkennen

Namensgebend ist die weiße Zeichnung am Rücken und an den Flanken, welche an eine Schabracke erinnert, eine Decke, die üblicherweise über ein Pferd gelegt wird. Heute ist auch eine andere Bedeutung des Begriffes „Schabracke“ geläufig; der Duden liefert diesbezüglich folgende Definition: Schabracke = (salopp abwertend) alte [hässliche] Frau.

Der Schabrackentapir ist auch unter dem Namen „Malaysischer Tapir“ bekannt. Die nächsten Verwandten der Tapire sind Nashörner vor Pferden. Es sind fünf Tapirarten bekannt, von denen eine Art – Tapirus kabomani – erst 2013 erstbeschrieben wurde.

Erdmännchen

Typische Erdmännchen-Haltung: Auf zwei Beinen stehend, um die Umgebung zu beobachten

Typische Erdmännchen-Haltung: Auf zwei Beinen stehend, um die Umgebung (hier im Zoo Dortmund) zu beobachten

Erdmännchen gehören zu den beliebtesten Zootieren. Viele Besucher scheinen Erdmännchen für eine Art Nagetier zu halten, es sind jedoch Raubtiere. Sie sind also eher mit Löwen als mit Meerschweinchen verwandt.