Andenkondor

Der Kopf des Andenkondors ist nahezu kahl. Wie bei vielen aasfressenden Vögeln dient diese "Glatze" hygienischen Gründen, sodass die Vögel beim Herumstochern in den Kadavern nicht allzu schmutzig werden.

Der Kopf des Andenkondors ist nahezu kahl – wie bei vielen aasfressenden Vögeln dient diese „Glatze“ hygienischen Gründen, sodass die Vögel beim Herumstochern in den Kadavern nicht allzu schmutzig werden.

Neben dem Wanderalbatros und dem Marabu gilt der Andenkondor als größter flugfähiger Vogel (hinsichtlich Flügelspannweite). Das Verbreitungsgebiet dieses Vogels beginnt im zentralen Peru und endet auf Feuerland.

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Schabrackentapir

Schabrackentapir im Zoo Dortmund

Die Scha­b­ra­cke auf dem Rücken des Tapirs ist deutlich zu erkennen

Namensgebend ist die weiße Zeichnung am Rücken und an den Flanken, welche an eine Schabracke erinnert, eine Decke, die üblicherweise über ein Pferd gelegt wird. Heute ist auch eine andere Bedeutung des Begriffes „Schabracke“ geläufig; der Duden liefert diesbezüglich folgende Definition: Schabracke = (salopp abwertend) alte [hässliche] Frau.

Der Schabrackentapir ist auch unter dem Namen „Malaysischer Tapir“ bekannt. Die nächsten Verwandten der Tapire sind Nashörner vor Pferden. Es sind fünf Tapirarten bekannt, von denen eine Art – Tapirus kabomani – erst 2013 erstbeschrieben wurde.

Erdmännchen

Typische Erdmännchen-Haltung: Auf zwei Beinen stehend, um die Umgebung zu beobachten

Typische Erdmännchen-Haltung: Auf zwei Beinen stehend, um die Umgebung (hier im Zoo Dortmund) zu beobachten

Erdmännchen gehören zu den beliebtesten Zootieren. Viele Besucher scheinen Erdmännchen für eine Art Nagetier zu halten, es sind jedoch Raubtiere. Sie sind also eher mit Löwen als mit Meerschweinchen verwandt.