Kinder-Zoo-Film 2015, Folge 4: Pappröhren für den Brillenbären Moritz

Habt Ihr schon Folge 4 des Kinder-Zoo-Films „Pappröhren für den Brillenbären Moritz“ gesehen? Wir haben die Folge bereits auf der Facebook-Seite des Zoo Dortmund vorgestellt.

In dieser Episode basteln die Kinder aus dem Ferienprogramm Pappröhren für den Brillenbären Moritz. Moritz hat mit diesen Pappröhren ganz schön zu kämpfen. Außerdem werden von den Kindern Brillenbären im Allgemeinen vorgestellt und der Tierpfleger Patrick interviewt.

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Besuch bei Sandra, der Großen Ameisenbärin und den Flachlandtapiren Indra und Kuni im Zoo Dortmund

Sandra ist ein Großer Ameisenbär, bekannt in Dortmund aus der „Yurumi-Gang“. Indra und Kuni sind ein altes Flachlandtapir-Ehepaar. Gemeinsam bewohnen die drei die Südamerika-Wiese im Zoo Dortmund. Ich habe ihnen einen Besuch abgestattet.

Dieser Film entstand zu Beginn meines Studiums im Studiengang Journalismus und Public Relations an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Es war das erste Film-Projekt, welches ich realisiert habe. Leider liegt der Beitrag mir in keiner höheren Auflösung vor. Dennoch möchte ich ihn gern als „Museums-Edition“ hier veröffentlichen.

Tamandua-Tag/TamanduaDay

In der Gattung der Tamanduas gibt es zwei Arten. Sie zählen zur Unterordnung der Ameisenbären. Das hier ist ein Südlicher Tamandua im Zoo Dortmund

In der Gattung der Tamanduas gibt es zwei Arten, sie zählen zur Unterordnung der Ameisenbären. Das hier ist ein Südlicher Tamandua (Tamandua tetradactyla) im Zoo Dortmund.

Heute ist Tamandua-Tag. Tamanduas werden auch „Kleine Ameisenbären“ genannt. Wie ihre großen Verwandten, die „Großen Ameisenbären“, sind sie echte Nahrungsspezialisten: Ihre Nahrung besteht aus staatenbildenden Insekten wie Termiten oder Ameisen. Mit ihren scharfen Krallen an den Vorderfüßen öffnen die Tamanduas Insektennester, um diese schließlich mit ihrer langen Zunge auszurauben.

Der Leguan-Express

Unterwegs auf dem Leguan-Express: Ein Weißbüscheläffchen reitet auf einem Grünen Leguan im Tiergarten Straubing.

Unterwegs auf dem Leguan-Express: Ein Weißbüscheläffchen reitet auf einem Grünen Leguan im Tiergarten Straubing.

Sowohl Weißbüscheläffchen als auch Grüne Leguane gelten als beliebte Heimtiere in Deutschland. Weißbüscheläffchen, die zur Familie der Krallenaffen zählen, stammen ursprünglich aus dem nordöstlichen Brasilien. Der Grüne Leguan bewohnt in zwei Unterarten Mittel- und Südamerika.

Eigentliches Zweifingerfaultier

Julius und Evita bei der 12 Uhr-Fütterung im Tamandua-Haus

Julius und Evita bei der 12 Uhr-Fütterung im Tamandua-Haus

In den verstrichenen sechs Wochen konnte ich die beiden Faultiere „Julius“ und „Evita“ aus dem Zoo Dortmund etwas näher kennenlernen. Auf dem Hinweg zum Zoo las ich im Zug währenddessen „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Gleich zu Beginn seines Buches findet Martels Protagonist Pi Patel sehr passende Worte zu diesem bemerkenswerten Geschöpf aus Südamerika: Das Faultier „lebt ein friedliches Vegetarierleben in vollkommenem Einklang mit seiner Umgebung. ‚Stets hat es ein gutmütiges Lächeln auf den Lippen‘, schreibt Tirler (1966). Es ist ein Lächeln, das ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe. Ich bin keiner, der leichtfertig menschliche Charakterzüge oder Gefühlsregungen auf Tiere projiziert, doch viele Male, wenn ich in jenem Monat in Brasilien ein ruhendes Faultier betrachtete, hatte ich den Eindruck, dass ich in der Gegenwart eines an den Füßen hängenden, tief in seine Meditation versenkten Jogis war oder eines ganz dem Gebet ergebenen Eremiten, in der Gegenwart von Wesen großer Weisheit, deren inneres Leben jenseits all meiner wissenschaftlichen Forschung lag.“

Andenkondor

Der Kopf des Andenkondors ist nahezu kahl. Wie bei vielen aasfressenden Vögeln dient diese "Glatze" hygienischen Gründen, sodass die Vögel beim Herumstochern in den Kadavern nicht allzu schmutzig werden.

Der Kopf des Andenkondors ist nahezu kahl – wie bei vielen aasfressenden Vögeln dient diese „Glatze“ hygienischen Gründen, sodass die Vögel beim Herumstochern in den Kadavern nicht allzu schmutzig werden.

Neben dem Wanderalbatros und dem Marabu gilt der Andenkondor als größter flugfähiger Vogel (hinsichtlich Flügelspannweite). Das Verbreitungsgebiet dieses Vogels beginnt im zentralen Peru und endet auf Feuerland.