Regenwald symbolisch zu Weihnachten verschenken

Ich hatte am Mittwoch ja bereits auf der Zoo Dortmund-Facebook-Seite, die von mir betreut wird, die Empfehlung gegeben, Regenwald symbolisch zu Weihnachten zu verschenken. Nun, am dritten Advent, hier auch noch einmal der Hinweis. In den letzten Wochen hatte ich auf meiner Facebook-Seite mehrmals über die Waldbrände auf ‪Borneo‬ und ‪Sumatra‬ berichtet, die absichtlich gelegt werden, um Platz für mehr Palmöl-Plantagen zu schaffen. Etwa die Größe des Zoo Dortmund, der ungefähr 28 Hektar groß ist, wird weltweit pro Minute an Regenwald verbrannt. Das Palmöl wird unter anderem nach Deutschland exportiert, wo wir es dann für Lebensmittel, Kosmetik-Produkte oder sogenannten Bio-Sprit verwenden.

Beim BOS Deutschland e.V., für den ich regelmäßig Info-Stände im Zoo Dortmund betreue, könnt Ihr für 20 Euro symbolisch einen Hektar Regenwald im Osten Borneos erwerben. Dieser Regenwald ist Teil des Orang-Utan-Auswilderungsgebiets „Kehje Sewen“. Nach dem Kauf erhaltet Ihr eine Urkunde. So eignet sich ein Hektar Regenwald super als Weihnachtsgeschenk. „Lebenswald“ nennt sich dieses Projekt. Mehr dazu erfahrt Ihr hier, wo Ihr auch den Regenwald symbolisch erwerben könnt: lebenswald.org

Hier ein kurzer Filmbeitrag von mir zum Thema ‪‎Palmöl‬, den ich im letzten Jahr in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen gedreht habe:

Advertisements

20. September: Tag des Kleinen Pandas, Weltkindertag und NRW-Partnerzoo-Tag im Zoo Dortmund

20Sep15

Am 20. September gibt es gleich drei gute Gründe den Zoo Dortmund zu besuchen. An diesem Tag feiert der Zoo nämlich den Tag des Kleinen Pandas (Red Panda Day), es ist Weltkindertag und NRW-Partnerzoo-Tag.

Zu diesen Anlässen bietet der Zoo ein buntes Programm an. Am Gehege der Kleinen Pandas wird es beispielsweise einen Info-Pavillon geben und Kinder haben dort die Möglichkeit sich zu einem, vom Red Panda Network zertifizierten, „Red Panda Ranger“ ausbilden zu lassen. Anlässlich des Weltkindertages erhalten alle Kinder bis zwölf Jahre freien Eintritt in den Zoo. Neben den Aktionen am Gehege der Kleinen Pandas haben Kinder den ganzen Tag über die Möglichkeit Beschäftigungsgegenstände für zahlreiche Tiere anzufertigen und diese den Tieren zu überreichen. Im Rahmen des NRW-Partnerzoo-Tags haben Jahreskarten-Inhaber und Vereinsmitglieder aus den anderen NRW-Partnerzoos – Aachener Tierpark Euregiozoo, Tierpark Bochum, Aquazoo/Löbbecke-Museum Düsseldorf, Zoo Duisburg, ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, Tierpark Hamm, Kölner Zoo, Zoo Krefeld, Allwetterzoo Münster, NaturZoo Rheine und Zoo Wuppertal – an diesem Tag ebenfalls freien Eintritt. Für Gäste aus anderen Zoos (und auch für jeden anderen Interessierten) bietet der Zoo Dortmund um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr die kostenlose Führung „Der Zoo Dortmund im Portrait“ an.

Wer sich für diese Veranstaltung interessiert, der findet weitere Informationen in dieser Facebook-Veranstaltung: Tag des Kleinen Pandas | Weltkindertag | NRW-Partnerzoo-Tag

Der Zoolotse in den Ruhr Nachrichten

Ich schreibe nun eine Kolumne, ebenfalls unter dem Titel „Der Zoolotse“, für die Ruhr Nachrichten über die Tierpersönlichkeiten des Zoo Dortmund. Die Kolumne erscheint alle zwei Wochen auf der Tierseite in der Mittwochsausgabe der Zeitung.

Gestern gab es den ersten Beitrag über die Dortmunder „Orang-Utan-Rasselbande“, wie die Tierpfleger Orang-Utan-Mutter Toba, Töchter Tao und Eirina und Adoptivsohn Yenko nennen. Hier der Artikel:

020915_orang_utan

Welt-Orang-Utan-Tag am 23. August im Zoo Dortmund: freier Eintritt für alle, die in „Orang-Utan-Farben“ in den Zoo kommen

Am 23. August 2015 feiert der Zoo Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Borneo Orangutan Survival Deutschland e. V. (BOS Deutschland e.V.) den Welt-Orang-Utan-Tag. Jeder erhält an diesem Tag freien Eintritt, der in einem roten oder orangefarbenen T-Shirt, also in „Orang-Utan-Farben“, im Zoo erscheint!

Am Info-Stand könnt Ihr Euch über Orang-Utans, tropischen Regenwald und darüber, was unser Konsumverhalten mit diesen Menschenaffen und ihrem Lebensraum zu tun hat, informieren. Außerdem bietet der Zoo kommentierte Orang-Utan-Fütterungen an und Ihr könnt Beschäftigungen (zum Beispiel Rosinenhölzer) für die Orang-Utans basteln und ihnen diese anschließend überreichen. Eine Orang-Utan-Regenwald-Rallye wird herausgegeben, auf deren Gewinner tolle Preise warten. Um 17 Uhr beginnt schließlich abschließend die Führung „Unser Konsum und der Regenwald“, zu welcher Ihr Euch kostenlos am Info-Stand anmelden könnt.

Hier der Link zur Facebook-Veranstaltung: Am besten direkt abonnieren!

Kinder-Zoo-Film 2015, Folge 3: Beschäftigung für die Orang-Utans

Gemeinsam mit den Kindern aus dem Ferienprogramm im Zoo Dortmund habe ich einen Film gedreht. Nun ist Folge 3 online. In dieser basteln wir Beschäftigungen für die Orang-Utans. Schaut’s Euch an:

In Folge 2 werden von den Kindern übrigens die Soldatenaras und ihr staubsaugender Untermieter – das Goldaguti – vorgestellt:

2015: Jahr des Gibbons

Liebe Freunde,

ich habe Euch ja schon häufiger das Leben der Orang-Utans und den Schutz ihres verbliebenen Lebensraums ans Herz gelegt. Darüber hinaus betreiben auch viele andere Institutionen wertvoller „Lobbyarbeit“ hinsichtlich Orang-Utans und den übrigen Großen Menschenaffen.

Weniger bekannt als ihre großen Verwandten ist die Familie der Kleinen Menschenaffen und ihre größtenteils akute Bedrohung.  Das Jahr 2015 ist vermutlich auch deshalb von der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) zum Jahr des Gibbons, wie die Kleinen Menschenaffen ebenfalls bezeichnet werden, erklärt worden.

Der Siamang, hier im Zoo Dortmund, ist die größte und schwerste Art der Gibbons. Foto: © R. Mantei

Der Siamang, hier im Zoo Dortmund, ist die größte und schwerste Art der Gibbons. Foto: © R. Mantei

Für den Erhalt der Gibbon-Arten setzt sich seit 2003 der gemeinnützige Verein „Gibbon Conservation Alliance“ ein, wo ich mittlerweile selbst auch Mitglied bin. Der Verein wurde von dem Schweizer Primatologen Dr. Thomas Geissmann und einigen Studenten am Anthropologischen Institut der Universität Zürich gegründet. Dr. Geissmann wies bereits 2003 auf das drohende Aussterben mehrerer Gibbon-Arten hin und dass in der Öffentlichkeit Gibbons und ihre Bedrohung weitgehend unbekannt sind.
Den Internetauftritt der Gibbon Conservation Alliance findet Ihr unter gibbonconservation.org.

Handel mit gefährdeten Arten

Diesen Plumplori habe ich in einem Tiergeschäft in Teheran im Iran fotografiert.

Diesen Plumplori habe ich in einem Tiergeschäft in Teheran im Iran fotografiert.

Noch immer boomt der Handel mit geschützten Arten in Asien. Als ich 2010 während meiner Reise Zu Fuß nach Indien im Iran war, habe ich in Teheran in einem Tiergeschäft einen Plumplori entdeckt, der dort zum Verkauf angeboten wurde. (Mehr dazu hier!) Die IUCN listet alle Plumplori-Arten mindestens als „gefährdet“.
Bei Pro Wildlife e.V. läuft derzeit eine Petition bezüglich des Handels mit gefährdeten Arten. Hier könnt Ihr unterschreiben: Pro Wildlife e.V.